
Phase 1 ![]()
Wo finde ich Arbeit, die meine Familie ernährt?
Wie viel kann ich arbeiten?
Wie sieht der Arbeitsmarkt aus?
Wie soll ich mich auf dem Arbeitsmarkt verhalten?
Wie bringe ich das auch noch unter einen Hut?
Wer hilft mir da weiter?
Was kann ich mit dem, was ich mitbringe, überhaupt tun?
Woher soll ich mir Zeit und Geld für eine Aus- oder Weiterbildung nehmen?
Mit all diesen Fragen kommen Alleinerziehende in dieser Phase in die Beratung.
Die vielleicht dringend erforderliche Aus- oder Weiterbildung bleibt mangels Finanzen und Strukturen sehr oft auf der Strecke.
In der Beratung können lediglich kurzfristige Ziele angegangen werden. Dennoch ist es wichtig, sie zu besprechen.
Phase 2 ![]()
Wo stehe ich?
Wohin möchte ich?
Was ist überhaupt möglich?
Was lassen meine Finanzen zu?
In dieser Phase können erste Schritte in eine neue berufliche Zukunft angegangen werden.
Eine Standortbestimmung mit mittel- und langfristigen Zielen ist sinnvoll. Daraus ergeben sich die weiteren Weichenstellungen.
Phase 3 ![]()
Oft können erst in dieser Phase neue Ideen und berufliche Möglichkeiten überdenkt und umgesetzt werden.
In der Berufsberatung und in der Arbeitswelt treten Alleinerziehende nun selbstbewusster auf.
Wichtig ist, dass sie lernen, ihr Know-how und ihre Ressourcen realistisch einzuschätzen und klar zu kommunizieren.
Hier muss unter Umständen Abschied genommen werden von Wünschen und Träumen, die nicht mehr erfüllbar sind.
Auf der anderen Seite kann die Berufs- und Laufbahnberatung neue Türen öffnen.
Nachholbildung ist ein wichtiges Thema, denn oft verfügen Alleinerziehende zwar über viel Berufserfahrung, können aber wenig Aus- oder Weiterbildungen vorweisen.